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Die häufigsten Fragen zur Hundeernährung

Auf unserer Webseite findest du jede Menge Informationen zum Thema artgerechter Hundeernährung. Aber gerade deshalb ist es ziemlich schwer, stets den Überblick zu behalten.

Aus diesem Grund haben wir hier nun eine Zusammenfassung der wichtigsten und häufigsten Fragen zur Hundeernährung für dich, damit du alle Infos auf einen Blick hast.

Wie oft sollte ich meinen Hund füttern?

Grundsätzlich kommt es auf deinen Hund und sein Alter sowie seine Rasse an, wie oft du ihn am Tag füttern solltest.

  • Generell spricht man bei ganz kleinen Welpen davon, dass sie bis zu vier Mahlzeiten am Tag bekommen sollen.
  • Ab einem Alter von vier Monaten sollten es nur mehr drei Mahlzeiten am Tag Das geht dann so lange, bis der Hund sechs Monate alt ist.
  • Bis der Hund dann ein Jahr alt ist, sollte er im Fall von kleinen Rassen auf ein bis zwei Mahlzeiten am Tag eingestellt sein.
  • Große Rassen bekommen auch ab einem Alter von einem Jahr noch immer zwei bis drei Mahlzeiten am Tag.

Entsprechend der Futtermenge beziehst du dich dann auf das Aktivitätslevel. Die Häufigkeit der Mahlzeiten sollte dann aber nicht mehr variieren.

Was du bei der Fütterungszeit zu beachten hast, liest du hier nach.

Wie viel Futter bekommt mein Hund?

Wie viel Futter dein Hund braucht, hängt von mehreren Faktoren ab.

Dazu zählen Alter, Rasse, Geschlecht und Aktivitätslevel. Aber auch seine Gesundheit ist ausschlaggebend dafür, wie viel Futter er braucht.

Wobei aber alleine die Futtermenge nicht ganz korrekt in dieser Sache ist. Es kommt auf die Energie an, die sein Futter ihm bietet. Und die wird von den Zutaten beeinflusst, hauptsächlich durch die genaue Fleischsorte. Du solltest dir daher mal unseren Artikel über Energiemangel und -überschuss durchlesen, genauso wie unseren Ratgeber dazu, wie sich die einzelnen Fleischsorten auf deinen Hund auswirken.

Wie akkurat sind die Mengenangaben auf den Futterdosen?

Im Grunde handelt es sich dabei nur um einen groben Richtwert. Immerhin variiert die genaue Menge ja nach bereits genannten Faktoren.

Hier findest du unseren Futterrechner. Mit dessen Hilfe kannst du genau ausrechnen, wie viel Futter dein Hund braucht.

Was passiert, wenn ich meinem Hund das Futter mit der Hand gebe?

Dann beginnt dein Hund womöglich andauernd zu bellen oder sabbert massiv. Immerhin versucht er dann alles, um deine Aufmerksamkeit zu erhalten.

Beides wären problematische Erscheinungen. Wenn der Hund andauernd bellt, bekommst du irgendwann Ärger mit deinen Nachbarn. Sabbert er sehr viel, erkennst du das Symptom einer Vergiftung nicht mehr verlässlich.

Denn verschluckt er zum Beispiel mal einen Giftköder, könnte es dann schnell zu spät sein, wenn du die Signale nicht richtig erkennst! Mehr dazu kannst du hier nachlesen.

Generell gilt: Dein Hund sollte seinen Napf haben, aus dem er in aller Ruhe essen kann. Du wirst ja auch nicht mehr von jemand anderem gefüttert, seit du dazu in der Lage bist, feste Nahrung zu dir zu nehmen.

Was muss ich beachten, wenn mein Hund gerade isst?

Lass ihn in Ruhe dabei. Wenn du ihn ständig ablenkst, kann das langfristig dazu führen, dass er eine Verhaltensstörung entwickelt!

Bekommt er das Gefühl, dass er schnell fressen muss, da er sonst keine Chance mehr dazu hat, kann er sich schnell eine Magenverstimmung zuziehen. Und auch wenn das nicht durch das Essen entsteht, so kann er sich eine wegen dem vielen Stress holen.

Genauso wie in seiner persönlichen Ruhezone gilt daher: Wenn der Hund gerade bei seinem Napf ist, wird er in Frieden gelassen.

Darf ich meinem Hund Essensreste geben?

Nein.

Warum das so ist, erfährst du hier.

Außerdem haben wir einen wichtigen Artikel für dich, in dem wir 10 giftige Lebensmittel für Hunde auflisten.

Hört ein Hund auf zu essen, wenn er satt ist?

Im besten Fall natürlich, ja. Du musst ihm allerdings hochwertiges Futter geben, denn in der Regel hängt das Fressverlangen auch damit zusammen, ob der Nährstoffbedarf des Hundes gedeckt ist.

Schau dir am besten mal unseren Hundefuttervergleich an, wo wir eine Menge qualitatives Nassfutter näher unter die Lupe genommen haben.

24. Juni 2022

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Mein Hund schlingt, wie kann ich das verhindern?

Schlingt dein Hund sein Futter zu stark oder schnell runter, kann er sich auch damit den Magen verderben und dann lange Schmerzen haben.

So einem Verhalten beugst du am besten vor, indem du einen Spielball in die Mitte seines Napfes legst.

Alternativ kannst du auch mit einem kleinen Spielzeug üben, das ihm in kleinen Portionen seine Leckerlies gibt. 

Hast du mehr als einen Hund, solltest du sie voneinander unabhängig füttern, dass es nicht zu einem Kampf zwischen ihnen kommt. Das Schlingen kann in so einem Fall nämlich auch davon kommen, dass ein Konkurrenzkampf zwischen den beiden herrscht.

Was muss ich beim Füttern beachten, wenn es danach auf eine Reise geht?

Bevor ihr beiden verreist, sollte der Hund nichts mehr unmittelbar davor zu sich nehmen. Es sollten zumindest zwei Stunden verstreichen, bevor es losgeht.

Das könnte andernfalls nämlich dazu führen, dass ihm schlecht wird. Das gilt genauso für die Autofahrt wie auch für eine Zugfahrt, eine Schiffsfahrt oder die Reise per Flugzeug.

Im schlimmsten Fall kann sich daraus auch eine lebensbedrohliche Situation entwickeln.

Was bedeutet Hundefutter in Lebensmittelqualität?

Darüber klären wir hier auf.

Was kann ich dem Hund anstelle von Leckerlies geben?

Wir haben hier einige Alternativen für dich, mit denen du deinen Hund genauso gut belohnen kannst.

Mein Hund verweigert sein Futter. Warum?

Das kann verschiedene Gründe haben, zum Beispiel kann das am Futternapf liegen. Möglicherweise mag dein Hund dessen Textur oder den Geruch davon nicht.

Wir haben hier mehr Infos zu dem Thema für dich.

Was zeichnet qualitatives Futter aus?

  • Fleischanteil mindestens 80 %
  • Kein Zucker
  • Kein Getreide
  • Keine Zusatzstoffe wie Aroma-, Farb- oder Konservierungsmittel

Muss ich das Futter für meinen Hund wechseln?

Wenn dein Hund Anzeichen zeigt, dass er sein aktuelles Futter nicht verträgt, dann braucht es wohl einen Wechsel.

Fütterst du bereits hochwertiges Futter, das die soeben genannten Faktoren erfüllt, kann es trotzdem vorkommen, dass dein Hund das Fleisch darin nicht verträgt. Das liegt dann in der Regel an einer Eiweißallergie.

Aber keine Sorge, so etwas lässt sich leicht umgehen. Etwa indem du anstelle von Geflügel nun auf Fisch setzt, oder auch auf Rindfleisch.

Glücklicherweise gibt es viele Futtersorten, die auf vergleichsweise exotisches Fleisch setzen, etwa auf Lamm oder Pferd. Diese Sorten sind deshalb so gut, weil Hunde dagegen weniger oft eine Allergie entwickeln.

Nähere Infos dazu, wie sich die einzelnen Fleischsorten auf deinen Hund auswirken, findest du hier.

Kann ich auch selbst das Futter für meinen Hund zubereiten?

Ja natürlich! Dir steht dann entweder die Möglichkeit zum BARFen zur Verfügung oder das Kochen von richtigen Rezepten.

Beide Varianten bereitest zu selbst zu, aber während du selbstgekochtes Futter entsprechend zubereitest, handelt es sich bei BARF um eine spezielle Rohfütterung.

Wir haben hier fünf Rezepte zum selbst kochen für dich und hier weitere Infos sowie drei Rezepte zum Thema BARF.

Wie oft kann ich das Futter von meinem Hund wechseln?

Nicht öfter als einmal die Woche. Sein ganzer Körper muss sich darauf einstellen und würdest du es öfter wechseln, hätte das zur Folge, dass er davon krank werden könnte.

Wie oft kotet ein gesunder Hund?

Hier scheiden sich die Meinungen häufig, aber Experten sind der Meinung, dass alle zwei oder drei Tage gesund wären.

Worin man sich einig ist, ist die Tatsache, dass Hunde nicht täglich koten sollten. Tun sie das, stimmt etwas nicht und dann ist in der Regel zu viel Unverwertbares im Futter enthalten.

Jedes Mal, das dein Hund ein großes Geschäft verrichtet, beansprucht er verschiedene Verdauungsprozesse. Passiert das zu häufig, kann er im schlimmsten Fall sogar Darmkrebs davon bekommen!

Mehr darüber, wie du den Hundedarm im Gleichgewicht hältst, kannst du hier nachlesen.

Was hat es mit den Tierversuchen beim Futter auf sich?

Leider gibt es auch in der Futtermittelindustrie Tierversuche. Hier wird mit zwei Arten gearbeitet:

  • Akzeptanzstudien sollen feststellen, wie das Futter den Tieren im Vergleich zu Konkurrenzprodukten schmeckt.
  • Verdaulichkeitsstufen zielen eben darauf ab; wie gut das Futter verdaut wird.

Es geht mehr oder weniger um Qualitätssicherung, aber Tiere werden dafür trotzdem gequält.

Zum Beispiel werden manche Tiere stark überfüttert, bis sie an Übergewicht leiden, um an ihnen spezielles Diätfutter zu testen. Werden sie im Prozess schwerwiegend krank, schläfert man sie in der Regel ein.

Wenn du mehr darüber erfahren willst, haben wir hier einen Artikel dazu.

Kann man der Futtermittelindustrie trauen?

Denkt man erst mal über die Sache mit den Tierversuchen nach, stellt man sich natürlich die Frage, inwieweit man der Futtermittelindustrie überhaupt vertrauen kann.

Leider gibt es hier viele rechtliche Schlupflöcher. Über die klären wir dich hier auf.

Was ist mit Bewertungen von Stiftung Warentest?

Leider geht auch Stiftung Warentest zu wenig darauf ein, dass Trockenfutter nicht gesund für Hunde ist.

Zwar widmet man sich mittlerweile auch hier Themen wie Lock- oder Schadstoffen, aber Trockenfutter ohne Getreide wird zum Beispiel nach wie vor empfohlen.

Kann man Hundefutter aus dem Supermarkt verwenden?

Bei Futter aus dem Supermarktregal sind häufig Inhaltsstoffe enthalten, die nicht besonders gesund für deinen Hund sind.

Wir haben hier eine übersichtliche Liste für dich, welche Begriffe für welche Inhaltsstoffe genau stehen.

Handelt es sich aber um Futter, das die zuvor genannten Faktoren erfüllt und das auch eine offene Deklaration bereithält, spricht natürlich nichts dagegen, darauf zu setzen.

Du musst bei der Futterdeklaration immer zwischen offenen, halboffenen und geschlossenen unterscheiden. Hier findest du mehr zum Thema.

Kann ich meinem Hund auch Katzenfutter geben?

Nein, das ist nicht zu empfehlen.

Auch zu diesem Thema haben wir einen Ratgeber verfasst. Den findest du hier.

Was bedeutet es, wenn Hundefutter extrudiert ist?

Das kannst du hier nachlesen.

Alleinfuttermittel, Ergänzungsfutter und Einzelfuttermittel – was ist was?

Bei der Tierfütterung unterscheidet man immer in drei Gruppen von Tiernahrung.

  • Alleinfuttermittel soll den täglichen Bedarf deines Haustiers decken. Das bezieht sich insbesondere auf Energie, Vitamine, Spurenelemente und Mineralstoffe.
  • Ergänzungsfuttermittel ist, wie der Name schon verrät, nicht zur Alleinfütterung geeignet. Meist handelt es sich dabei um Flocken oder dergleichen, mit denen Futter noch weiter aufgewertet werden kann. Etwa, um mehr Energie zu liefern.
  • Einzelfuttermittel beinhaltet nur eine Komponente und ist daher besonders für Allergiker und empfindliche Mägen sehr wichtig.

Was hat es mit analytischen Bestandteilen auf sich?

Es gibt auch immer ein paar Nährstoffe, wie etwa Magnesium und Kalium. Solche Zusätze sind mit analytischen Bestandteilen gemeint.

Sie sorgen dafür, dass das Futter verdaulich und verträglich wird und dass der Nährstoff- und gleichzeitig auch potenzielle Schadstoffgehalt errechnet werden kann.

Auch Ballaststoffe gehören zu den analytischen Bestandteilen.

Wo kann man günstig Hundefutter kaufen?

Viel eher solltest du dir eigentlich die Frage stellen, ob du tatsächlich auf den Preis des Futters schauen solltest.

Wichtiger ist, dass du ihm eine hohe Qualität bietest. Alles andere ist nebensächlich. Immerhin soll dein Liebling ein möglichst langes und gesundes Leben haben, nicht wahr?

Was hat es mit der Feuchtigkeit im Futter auf sich?

Dazu kannst du hier mehr lesen.

Und was ist mit dem reinen Muskelfleisch? Was bedeutet das?

Muskelfleisch ist zunächst einmal das Fleisch, das direkt vom Skelett stammt, aber auch Herz- und Lungenmuskel werden unter dem Begriff geführt.

Beides ist in Ordnung und sehr hochwertig. Innereien sind sehr wichtig für deinen Hund. Allerdings sollten es eben nicht nur Innereien sein, der gesunde Mix macht es am Ende.

Wir haben hier einen Artikel zu dem Thema für dich.

Warum stinkt Hundefutter so?

Hat das Hundefutter einen üblen Geruch, ist das kein gutes Zeichen. Dann hast du es nämlich mit einer schlechten Qualität zu tun.

Artgerechtes und hochwertiges Futter stinkt nicht! Es hat je nach Sorte womöglich einen eindringlichen Geruch, aber unangenehm ist der bei weitem nicht.

Mehr zu dem Thema haben wir hier für dich.

Braucht ein Hund Kräuter in seinem Futter?

Brauchen ist womöglich das falsche Wort, denn wenn er ein hochwertiges Futter hat, das ihn rundum mit allem versorgt, was er braucht, ist es nicht nötig, noch etwas beizufügen.

In Einzelfällen kann es aber einen besonderen Vorteil bieten. Etwa, wenn dein Hund unter viel Stress leidet, oder wenn er nicht allzu gesund ist.

Wir haben hier wichtiges Kräuterwissen in Bezug auf die Hundeernährung für dich.

Auch solltest du dir unsere Artikel darüber durchlesen, wann Nahrungsergänzung Sinn macht und welche homöopathischen Mittel es für Hunde gibt.

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