So erkennst du, ob dein Hund das richtige Futter bekommt ➡️ Energiemangel ❔ Energieüberschuss ❔ Hier erfährst du es

Wirkt dein Hund manchmal zu überdreht oder liegt er sogar ganz im Gegenteil völlig erledigt herum? Beides können Anzeichen einer falschen Ernährung sein. Mit einem Energiehaushalt, der aus den Fugen geraten ist, sollte man nicht spaßen. Wir sehen uns jetzt näher an, welche Anzeichen darauf schließen lassen, dass dein Hund entweder einen Energiemangel oder einen Energieüberschuss hat.

Energieüberschuss: Häufiges Bellen und Winseln

Der Hund wird unruhig, er weiß nichts mit sich anzufangen. Obwohl sein Besitzer zu Hause ist, läuft er dauernd zur Tür, dreht regelrechte Runden, weil er im Kreis rennt und beginnt zu jaulen. Wenn du ihn darauf dressiert hast, dir seine Leine zu bringen, macht er das womöglich ständig und auch das Bellen wird nicht weniger. Denn das ist schließlich seine größte Chance, deine Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen.

Energiemangel: Dein Hund liegt erledigt herum

Obwohl dein Hund nicht übermäßig gefordert wird, liegt er k.o. herum und rührt sich kaum. Das Futter ist nicht das Problem, glaubst du, denn davon bekommt er ja ausreichend. Aber womöglich ist es in seiner Nährstoffzusammensetzung nicht ausgewogen genug. Das würde dazu führen, dass er nicht ausreichend mit Energie versorgt wird und dadurch auch ständig müde ist.

Hat dein Hund Übergewicht
Hat dein Hund Übergewicht? Am einfachsten merkst du das, indem du ihn atbtastest. Spürst du seine Rippen, ohne viel Druck ausüben zu müssen? Dann hat er genau das richtige Gewicht.

Energieüberschuss: Dein Hund hat Übergewicht

Das Gegenteil stellt den Überschuss an Energie dar. Der Hund legt ordentlich zu, weil sich mangels Bewegung die Pfunde an der Hüfte festzusetzen beginnen. Das ist nicht nur ein optisches Problem, sondern setzt auch seiner Gesundheit ganz massiv zu.

Am wichtigsten ist eine ausgewogene und artgerechte Ernährung

Viele Hundebesitzer setzen auf schlechtes Futter, ohne es zu wissen und natürlich ohne es bewusst zu wollen. Die Futtermittelindustrie hat eine geheime Masche, mit der in vielen vermeintlich hochwertigen Futterprodukten völlig unzureichende Nährstoffe enthalten sind. Schlimmer noch: Einige der Inhaltsstoffe sind sogar schädlich für den Hund.

Am Besten liest du dir zu diesem Thema unseren Ratgeber über die wichtigsten Grundlagen zur Hundeernährung durch. Darin findest du alle wichtigen Informationen inklusive einer Checkliste, wie viel Futtermenge dein Vierbeiner bekommen sollte.

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Energiemangel: Ausdauermangel

Sobald er ein paar Meter gelaufen ist, würde er sich am liebsten hinlegen und nicht mehr weiterlaufen. Auch seine Muskeln wirken steifer und auf Spieleinheiten hat der Hund auch nicht so richtig Lust.

Diese Art von Energiemangel ist aber unter Umständen auch darauf zurückzuführen, dass er nachts nicht richtig durchschläft. Findest du bei der Fütterung keinen Fehler, solltest du überprüfen, ob sein Schlafplatz auch ruhig und angenehm kühl ist.

Energieüberschuss: Destruktives Verhalten

Wenn dein Hund zu viel Energie hat, weist er unter Umständen ein sogenanntes destruktives Verhalten auf. Das kann sich über verschiedene Situationen äußern. Am häufigsten zählt dazu:

  • Er verrichtet seine Notdurft im Haus
  • Der Hund kaut an Möbeln, Schuhen oder anderen Dingen, die nicht ihm gehören
  • Er zerfleddert den Müll
  • Haushaltsgegenstände werden von ihm zerstört
  • Er zeigt ein deutlich aggressives Verhalten gegen andere

Destruktives Verhalten ist im Allgemeinen schwierig mit der Ernährung in Verbindung zu bringen und oft liegt es nicht daran, wenn nicht mindestens ein zweites der in diesem Artikel angeführten Anzeichen auftritt. Denn zum Beispiel auch altersschwache oder kranke Tiere verrichten ihre Notdurft im Haus. Genauso weisen auch traumatisierte oder ängstliche Tiere ein manchmal aggressives Verhalten auf.

Energiemangel: Rückzugsverhalten

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Strahlt dein Hund fröhlich oder wirkt er auf dich zurückgezogen?

Anders als beim ersten Anzeichen, wo der Hund erledigt rumliegt, zieht er sich bei einem Energiemangel womöglich auch völlig zurück.

Er ist dann zwar nicht nonstop müde, hat aber dennoch nicht allzu viel Lust, weiter am Alltag teilzuhaben und liegt lieber zusammengekringelt in einer Ecke.

Anders gesagt macht ihm das Leben einfach keinen Spaß mehr. Das klingt zwar ein bisschen wild, aber stammt es wirklich von einem Energiemangel, ist das Problem ja schnell gelöst.

Eine falsche Ernährung oder zu wenig Bewegung können zu einer Schilddrüsenunterfunktion führen und dann ziehen sich Hunde ebenfalls zurück!

Energieüberschuss: Hyperaktivität

Auch hier gibt es ein Gegenstück, nämlich die Hyperaktivität. Dein Hund springt umher und kriegt sich gar nicht mehr ein, bei Spaziergängen hört er nicht mehr auf dich und kaum kommst du nach Hause sprintet er schon wie wild auf die Tür zu.

Das ist eines der wichtigsten Zeichen dafür, dass dein Hund zu viel Energie hat, die unbedingt raus muss.

Beachte stets auch die gegebene Jahreszeit

Wenn du dich nach den hier genannten Anzeichen richtest, musst du auch stets die aktuelle Jahreszeit im Blick behalten.

Im Sommer ist es zum Beispiel völlig normal, dass dein Hund erledigter wirkt, als es im Winter der Fall sein wird. Die Hitze setzt schließlich nicht nur uns Menschen zu.

In so einem Fall kannst du deinem Liebling aber zum Beispiel mit einem leckeren Hundeeis helfen. Wie du das zubereitest und was es dabei dann zu beachten gilt, haben wir hier für dich zusammengefasst.