10 giftige Lebensmittel für Hunde

Es gibt eine Reihe an Lebensmitteln, die sich als gefährlich für dein Tier entpuppen. Damit du deinem Liebling nicht aus Versehen welche davon verabreichst, hast du hier eine übersichtliche Liste dieser Dinge – und auch gleich die Gründe, warum sie nicht gut für deinen Vierbeiner sind.

Giftige Lebensmittel für Hunde
10 Giftige Lebensmittel für Hunde

Dürfen Hunde Schokolade essen?

1. Schokolade für Hunde

Dürfen Hunde Schokolade essen? Nein! Dass Schokolade für Hunde wie Gift wirkt, dürfte mittlerweile nur mehr ein offenes Geheimnis sein.

Schuld ist der Kakao in dieser Süßigkeit, welcher den Inhaltsstoff Theobromin enthält. Auf Menschen wirkt das in etwa so, wie es bei Koffein der Fall wäre. Von Hunden kann das allerdings nicht verarbeitet werden. Ihr Körper ist weder dazu in der Lage, es aufzuspalten, noch es entsprechend zu verwerten. Magenkrämpfe und Durchfall sorgen kurzum für die klassischen Symptome einer Lebensmittelvergiftung.

Verschluckt der Hund Schokolade, muss er sofort zum Tierarzt, um seine Beschwerden einschränken zu können. Je nach Menge kann es dabei sogar sein, dass sein Magen ausgepumpt werden muss. Aus diesem Grund sollte diese süße Speise aus der Reichweite von Hunden gelagert sein.


2. Kaffee für Hunde – Suchterregende Stoffe, wie Koffein

Bei der Schokolade ist ja schon einmal kurz erwähnt worden, dass Theobromin zum Problem für Hunde wird. Auch Koffein ist dabei hochgradig giftig für die Tiere, da durch die Unfähigkeit, diesen Inhaltsstoff zu verarbeiten, dieser ewig im Blutkreislauf bleibt und dort großen Schaden anrichten wird. Störungen im Kreislauf, vom Herzrhythmus oder auch neurologische Herausforderungen treten dabei nicht selten auf.

Gleiches gilt übrigens auch für Nikotin, weshalb dein Hund auf keinen Fall Tabak kauen darf. Zigaretten, Zigarren und sämtliche Nebenprodukte müssen daher unerreichbar aufbewahrt werden. Das gilt auch für Liquids von E-Zigaretten.

Tierärzte begrenzen die tödliche Dosis auf 5 bis 25g getrockneten Tabak, wobei natürlich die Größe des Hundes eine entscheidende Rolle spielt. Symptome für eine Vergiftung mit dem Suchtstoff Nikotin können Erbrechen, Krämpfe, Zittern und Kreislaufprobleme sein, aber auch Bewegungsstörungen, vermehrtes Hecheln und ein erhöhter Speichelfluss.


3. Dürfen Hunde Avocado essen?
(Frucht, wie auch die Pflanze)

AvocadoBei der Avocado ist es leider völlig egal, was der Hund davon zwischen die Zähne bekommt. Hier ist die Pflanze genauso giftig, wie die Frucht selbst.

Das gilt auch für sämtliche Erzeugnisse daraus, also beispielsweise Guacamole. Grund dafür ist das darin enthaltene Persin, was sich auf Hunde wie ein aggressiver Giftstoff auswirkt.

Neben Verdauungsbeschwerden, die noch vergleichsweise harmlos sind, kommt es dadurch mitunter zu einem Kollaps und tödlichen Komplikationen im Herzmuskel.


4. Zwiebeln und Knoblauch für Hunde

In Zwiebelgewächsen sind verschiedene Schwefelverbindungen enthalten, die sich toxisch auf den Hund auswirken. Das betrifft Zwiebeln, Lauch/Porree, aber auch Schnittlauch.

Schwefel hat den unangenehmen Nebeneffekt, dass es einen regelrechten Angriff auf rote Blutkörperchen ergreift, was zu einer akuten und in den meisten Fällen auch tödlich endenden Blutarmut führt.

In vielen Futtersorten ist Knoblauch enthalten, was bei entsprechender Menge aber nicht weiter problematisch ist. Tierärzte schätzen, dass Knoblauch den geringeren Effekt auslöst und die Zwiebel an sich am giftigsten für Hunde ist. Dabei gelten 5g Knoblauch als tödliche Dosis, was kein Tier unter normalen Umständen zu sich nehmen würde. Hier sprechen wir nämlich schon von mehreren Zehen am Tag!


5. Dürfen Hunde Weintrauben essen?

Weintrauben führen dazu, dass sich Hunde schon kurze Zeit nach dem Verzehr zu übergeben beginnen. Dabei können verschiedene Begleitbeschwerden auftreten, wie etwa Magenschmerzen und -krämpfe, Durchfall und starkes Zittern.

Hohe Mengen an Trauben sorgen im schlimmsten Fall sogar dafür, dass die Nieren aufgeben, weil sie die darin enthaltenen Toxine nicht mehr filtern können und überfordert sind. Das gilt im Übrigen auch für sämtliche Nebenprodukte von Trauben, also Wein, Traubensäfte oder auch Rosinen. Rund 10g pro einem Kilo Körpergewicht des Hundes gelten als höchstwahrscheinlich tödliche Menge.


6. Leber (wenn dein Hund zu viel davon bekommt)

Viele Hundebesitzer geben ihren Liebsten gerne Leber, weil sie reich an Vitamin A ist und dadurch eine verlässliche Nährstoffquelle bildet. Kleine Mengen sind dabei auch unbedenklich, die dabei aber je nach Größe und Gewicht des Tieres variieren.

Bei einer Überversorgung beginnt sich ein starker Juckreiz auszubreiten und der Hund verliert sein Fell büschelweise. Wer solche Symptome bei seinem Kaltschnauzer erkennen kann, sollte zunächst überlegen, was die letzten Tage auf dem Speiseplan war, ehe auf Parasiten verdächtigt wird. Weitere Auswüchse der Probleme mit zu viel Vitamin A können auch Bewegungsstörungen oder Erbrechen sein. Bei regelmäßiger Überfütterung mit Leber beginnen sich sogar die Knochen zu verändern, daher ist es wirklich wichtig, es damit nicht zu übertreiben.


7. Dürfen Hunde Nüsse essen?

Nüsse sollten generell vermieden werden. Einzig reife und geschälte Walnüsse dürfen dem Hund ab und an gefüttert werden, da sie durch ihre enthaltenen ungesättigten Fettsäuren sogar sehr gesund für ihn sind. Jede andere Sorte sollte tunlichst vermieden werden, denn hierin ist der Stoff Amygdalin enthalten, der für eine Blockierung im Zellbau sorgen kann.

Auch auf Fruchtkerne kann das zutreffen, weshalb beim BARFen zum Beispiel unbedingt Tomaten von ihren Kernen befreit werden müssen.


8. Getreide im weitesten Sinne sowie Teigwaren

Brot, Kekse und andere Teig- oder Getreidewaren legen im Magen des Tieres nicht selten noch an Volumen zu und sorgen hier für massive Probleme. Hunde, die gerne Streich- oder Leberwurst essen, sollten diese daher nie auf einem Stück Brot serviert bekommen, sondern besser vom Finger oder aus einer Schüssel heraus lecken.


9. Hülsenfrüchte und Kohl

Linsen, Bohnen und ähnliche Gemüsesorten blähen auch beim Hund den Bauch auf. Ihr Verdauungstrakt arbeitet aber völlig anders, als der des Menschen und das kann zu schmerzhaften Verdauungsstörungen führen. Daher besser Hülsenfrüchte von der Speiseliste für das Tier streichen.

Die Sache mit der Verdauung gilt übrigens auch für sämtliche Kohlgewächse! Auch Salate sollten damit besser weitgehend vermieden werden.

Lies dir aber am besten den Ratgeber über für Hunde geeignete Obst- und Gemüsesorten durch, um dir hierzu einen guten Überblick verschaffen zu können.


10. Eiweiß

Beim BARFen wird dem Hund möglichst Rohkost serviert, da es in erster Linie darum geht, sich am Urinstinkt des Tieres zu orientieren. Allerdings wird bei dieser Ernährungsform nicht ausschließlich rohes Fleisch serviert. Auch Gemüse, Obst, Knochen und sogar rohe Eier kommen durchaus dabei zum Einsatz.

Wer Eier verwendet, sollte allerdings nur das Eigelb servieren, denn im Eiweiß sind die Stoffe Trypsininhibitoren und Avidin enthalten, die zu einer Fehlversorgung führen werden, da sie dazu neigen, die Verdauung zu blockieren.

Dafür sind in der Schale weitere wichtige Nährstoffe enthalten, weshalb diese zusammen mit dem Eidotter gerne im Mixer zerkleinert und dann auf die Mahlzeit gekippt werden dürfen.

Hartgekochte Eier (inklusive dem Eiweiß) sind übrigens kein Problem, denn sie sind reich an Aminosäuren und stärken den Muskelaufbau. Als empfohlene Dosis sollte man in der Woche nur zwei- bis maximal dreimal Eier einmischen.


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