Warum du deinem Hund keine Essensreste füttern darfst

Ein Hund und Essensreste von uns Zweibeinern passen einfach nicht zusammen. Essensreste für Hunde sollten deshalb niemals aufgehoben und gegeben werden. Die Ernährung der Hunde ist ebenso kompliziert, wie die Nahrungsweise von Menschen oder auch von anderen Lebewesen. So hat hier jeder seinen Geschmack und jeder möchte genügend Vitamine und Mineralien zu sich nehmen, die er eben benötigt.

Da Menschen auch nicht gern das Hundefutter verzehren oder zum Beispiel an Meisenknödel knabbern, sollte auch ein Hund auch diese Arten des Essens der Menschen bekommen. Vor allem bei Hunden scheint dies auch etwas anderes zu sein. Warum eigentlich bekommt er öfter mal den Rest der Pizza oder ein Stück Schokolade? Weil der Hund oft nicht als alleinstehendes Subjekt gesehen wird, sondern im besten Falle eben als Familienmitglied. Eine derartige Sichtweise ist allerdings nicht falsch, dennoch wird sie den Hund aber auch umbringen können und niemand möchte hierbei mit Vorsatz das geliebte Familienmitglied umbringen.

Wer dem Hund Essensreste gibt, tut ihm nichts Gutes

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Wir meinen es nur gut mit ihm, tun ihm aber damit oft nichts gutes. Die meisten Essensreste sind für deinen Hund nicht gesund!

Natürliche Nahrungsreste, wie zum Beispiel Fisch, Fleisch, Obst, Getreide oder Gemüse kann der Hund bedenkenlos fressen, soviel er möchte, denn der Hund stammt ursprünglich vom Wolf ab und dieser hat einmal alles zu sich genommen, was er auch gefunden hat. Sushi zum Beispiel sollte dem Hund nicht gegeben werden, wenn hiervon etwas übrigbleibt. So muss es nicht sein, dass der Hund blutiges Fleisch frisst, aber es wird diesem auch nicht schaden und daran erinnern, dass es sich um Tier handelt und nicht um einen Menschen, der eigentlich auch ein Raubtier ist. Wer dem Hund nun Essensreste zu fressen gibt, meint es mit ihm keinesfalls gut.

So ist der Hund kein Resteverwerter. Die Nahrung des Menschen ist für den Geschmack eines Hundes oftmals auch zu stark gewürzt. Schon die Bestandteile Knoblauch, Salz und Pfeffer können beim Tier Magenprobleme auslösen. Ein Vergleich kann hierbei sein: Wenn ein Europäer in Indien wie immer essen würde, dann würde der Magen dies nicht zwingend vertragen, weil diese Speisen in dem Land zu scharf gewürzt für die Europäer sind und es den Menschen daher auch schlecht wird. Auf Dauer können die Europäer dann Schäden davontragen. Dies ist eben auch beim Hund der Fall, wenn dieser die Reste von der Pizza regelmäßig zu fressen bekommt.

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Darf ein Hund Schokolade fressen?

Es gibt heutzutage viele Hypothesen und Ergebnisse, dass zum Beispiel das Füttern, und wenn es nur ein Stück ist, von Schokolade den Herzinfarkt bewirken kann. Dies möchte für den Hund sicher niemand und daher hat diese Süßigkeit im Hundemaul nichts verloren. Weintrauben können beim Hund in großen Übermaßen zu Nierenversagen führen und Avocado zu Schäden am Herzen. Hundehalter müssen sich stets vor Augen halten, dass sie dem Tier und auch sich selber keinen Gefallen damit tun, wenn diese ihm derartige Sachen zu fressen geben. Dies kann Krankheiten auslösen und dem besten Freund im schlimmsten Fall auch das Leben kosten!

Eine Liste mit 10 giftigen Lebensmitteln für deinen Hund findest du hier.

Was darf der Hund von menschlicher Nahrung zu sich nehmen?

  • Brokkoli ist voll mit Vitaminen. Trotzdem sollte es der Hundehalter hiermit nicht übertreiben und das Gemüse nur sparsam verfüttern.
  • Karotten sind besonders vitaminreich, und tragen auch viele Ballaststoffe in sich.
  • Von einer Wassermelone bleibt oft viel übrig. Ein Hund kann dieses magnesium- und kaliumhaltige Obst bedenkenlos fressen. Das Obst eignet sich zum Verfüttern. Vitamin A und C und viele Ballaststoffe machen dem Hund rein gar nichts aus – ganz im Gegenteil!
  • Vor allem für heranwachsende Hunde sind Makkaroni und Co. gut geeignet. Wenn einmal zu viel gekocht wurde, kann es dem Hund bedenkenlos gegeben werden.
  • Eine Banane vor allem kaliumhaltig und trägt auch sehr viele Aminosäuren in sich. Hundehalter können hier probieren, ob es dem Vierbeiner auch schmeckt.
  • Erdnussbutter ist eine echte Proteinmaschine. Hierüber wird sich der Hund sicher freuen!

Möchtest du mehr zu diesem Thema wissen? Dann lies dir unseren Ratgeber darüber durch, welche Obst- und Gemüsesorten für den Hund gesund sind.