Welches Futter passt am besten zu meinem Labrador? 🩼

Meist ist ein Labrador nicht besonders wĂ€hlerisch, was sein Futter betrifft. Leider werden die Hunde dadurch oftmals ĂŒberfĂŒttert, da sie gerne nach Futter betteln. Doch welche ErnĂ€hrung ist fĂŒr deinen Labrador die richtige?

Woran kannst du hochwertiges Futter fĂŒr deinen Labrador erkennen?

Fleisch sollte der Hauptbestandteil des Hundefutters sein. Hundefutter, bei dem Mais oder Getreide an oberster Stelle steht, ist von eher mangelnder QualitÀt. Auch auf Zucker sollte im Futter verzichtet werden.

Die Auflistung der Inhaltsstoffe ist bei gutem Hundefutter sehr genau. Ebenfalls ĂŒberflĂŒssig sind Farb- und Aromastoffe.

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Was bedeutet BARFen?

Der Begriff BARF bedeutet Biologically Appropriate Raw Food oder Bones And Raw Food. Dabei handelt es sich um eine artgerechte RohfĂŒtterung. Dieses Konzept basiert auf Knochen, rohem Fleisch und GemĂŒse. Diese Methode hat sich bei nahrungsempfindlichen Hunden sehr oft bewĂ€hrt, da diese Art der FĂŒtterung komplett auf kĂŒnstliche Zusatzstoffe verzichtet.

Diese ErnĂ€hrungsmethode kann eine gute Alternative fĂŒr deinen Hund darstellen. Du solltest jedoch ĂŒber den NĂ€hrstoffbedarf deines Lieblings gut Bescheid wissen und diese Art der FĂŒtterung ist zeitaufwendiger.

Lies dir hier unseren ausfĂŒhrlichen Artikel ĂŒber 19 mögliche Gefahren beim BARFen durch.

Was darfst du deinem Labrador bedenkenlos fĂŒttern und was nicht?

FĂŒr deinen Hund ist nicht immer alles bekömmlich und lecker, nur weil du als Mensch es gut vertrĂ€gst. Es gibt etliche Lebensmittel, die deinem Vierbeiner sogar schaden können! Das soll jetzt jedoch nicht heißen, dass du deinem Labrador nur Dosenfutter geben sollst. Es gibt auch viele Lebensmittel, die fĂŒr die Gesundheit des Hundes sogar sehr förderlich sind. Wenn du weißt, welche Produkte dein Hund vertrĂ€gt und auch mag, kannst du ihm ganz einfach etwas Abwechslung in seinen Futternapf zaubern.

Es ist immer klĂŒger, wenn du deinem Liebling nichts vom Tisch fĂŒtterst. In vielen Speisen sind zu viel Salz und zu viele GewĂŒrze enthalten. Besser, du bereitest ihm extra sein Fressen zu.

Was musst du bei Fleisch und Fisch beachten?

Fleisch: Es sollten zwischendurch rohe Knochen im Futternapf deines Vierbeiners landen. Sie sind eine Art natĂŒrliche ZahnbĂŒrste und enthalten zusĂ€tzlich noch viele NĂ€hrstoffe, wie Kalzium und Eisen.

Kennst du schon unseren Artikel ĂŒber die einzelnen Fleischsorten zum BARFen und wie sie sich auf deinen Hund auswirken?

Fisch: Fisch darfst du deinem Labrador gekocht, roh getrocknet oder gedĂŒnstet auftischen. Wenn du den Fisch kochst, können viele wichtige Vitamine verloren gehen, bei rohem Fisch bleiben diese erhalten. Achte nur darauf, dass roher Fisch unbedingt frisch sein sollte!

Sind HĂŒhnerknochen tabu?

Keine Angst, HĂŒhnerknochen sind im rohen Zustand vollkommen unbedenklich! Nach dem Kochen hingegen, beginnen die Knochen leicht zu splittern, da sich ihre Struktur verĂ€ndert. Nicht nur HĂŒhnerknochen, auch andere Knochen splittern nach dem Garen.

Parasiten im rohen Fleisch?

Solltest du Bedenken haben, dass sich dein Liebling bei dem Verzehr von rohem Fleisch mit Salmonellen, BandwĂŒrmern oder Parasiten infizieren könnte, dann kannst du das Fleisch auch ganz einfach einfrieren. Eine FĂŒtterung ist nach dem Auftauen in der Regel völlig unbedenklich. Viele Hundebesitzer, die BARFen, frieren Knochen, Innereien und Fleisch in großen Mengen ein und fĂŒttern nach Bedarf.

Welche Lebensmittel darf dein Hund nicht fressen?

Viele Lebensmittel können fĂŒr deinen Hund gefĂ€hrlich sein. Es kann zu Verdauungsstörungen, wie zum Beispiel BlĂ€hungen, Allergien, Durchfall, Diabetes, bis hin zu OrganschĂ€den kommen. Manche Lebensmittel rufen auch Vergiftungen bei deinem Vierbeiner hervor und es kann im schlimmsten Fall sogar zum Tod kommen.

Das darf im Futter fĂŒr deinen Labrador nicht enthalten sein:

  • GrĂŒne Paprika (enthalten Solanin)
  • Knoblauch (kann zu Blutarmut fĂŒhren)
  • Butter (fĂŒhrt zu Durchfall/Erbrechen)
  • Schokolade (Theobromin kann MuskelkrĂ€mpfe auslösen, manchmal sogar tödlich)
  • Salz (fĂŒhrt zu Nierenproblemen und Wassereinlagerung)
  • Pilze (können zu Nieren- und LeberschĂ€den fĂŒhren)
  • SĂŒĂŸigkeiten und Zucker (begĂŒnstigen Diabetes, SchĂ€digung der ZĂ€hne)
  • Avocado (das enthaltene Persin kann das Herz schĂ€digen)
  • Weitere giftige Lebensmittel fĂŒr deinen Labrador findest du hier.