Futterumstellung Hund – Das solltest du unbedingt beachten

Wenn sich Tierbesitzer mit einer Futterumstellung befassen, stellen sie sich natürlich die Frage, wie man vorzugehen hat. Wie kann man das Futter umstellen, damit sich der Hund dabei wohlfühlt?

Im Grunde muss jeder Besitzer selbst entscheiden, wie er vorgehen möchte. Manche nutzen die abrupte Futterumstellung und denken, besser einmal leiden und vorbei. Andere hingegen setzen auf die Umstellung Schritt für Schritt. Wir möchten gerne auf beide Varianten eingehen.

Hund Schonkost

Die abrupte Futterumstellung – möglich, aber nicht empfehlenswert

Wie es der Name schon sagt, wird dem Hund bei der Futterumstellung keine Umgewöhnungszeit geboten. Er bekommt von jetzt auf gleich das neue Futter hingestellt. Dies ist gar nicht weiter schlimm, denn Hunde nehmen oft das neue Futter ohne Probleme an. Vor allem dann, wenn es ein hochwertiges Hundefutter ist. Viele Kaltschnauzer bekommen bei der Umstellung auch keinerlei Beschwerden. Empfindliche Tiere aber könnten mit Durchfall oder auch Verstopfung reagieren. Dann brauchen sie unbedingt Schonkost.

Auch eine Futterverweigerung könnte eintreten. Ist der Hunger dann irgendwann groß genug, wird der Hund sich schon an den Napf begeben. Wer nachgibt, wird natürlich den Machtkampf verlieren. Wer nicht nachgibt, wird nach einiger Zeit belohnt, weil das Tier frisst.

Alles in allem ist die abrupte Futterumstellung also keine, mit der man dem Vierbeiner einen Gefallen tut. Letzten Endes soll er seine Fütterungszeiten ja nicht mit einem negativen Ereignis in Verbindung bringen. Außerdem sollte immer sein gesundheitliches Wohl an erster Stelle stehen.

Die schrittweise Umgewöhnung wäre eine gute Alternative

Bei dieser Variante bekommt der Hund viel weniger von dem Futter, als bei der Stufenumstellung (hierzu gleich mehr). Jeden Tag gibt es nur kleine Mengen mehr von dem neuen Futter. Viele Hundehalter mögen diese Form, aber finden sie gleichzeitig auch sehr anstrengend. Daher kann man ruhig auf diese Form verzichten. Tierärzte halten in der Regel auch nichts von dieser Form der Umgewöhnung.

Die stufenweise Futterumstellung – dem Verdauungsapparat zuliebe

Wer seinem Tier das neue Futter Schritt für Schritt anbieten möchte, geht so vor. Bei der stufenweise Umstellung vermischt man das neue und das alte Futter. Erst einmal mischt man ¾ des alten Futters mit nur einem Viertel des neuen Futters. Dann aber, nach zwei oder drei Tagen geht man dazu über, die Hälfte von dem alten und die Hälfte von dem neuen Futter zu geben. Wieder nach zwei Tagen wird das neue Futter noch einmal um ein Viertel erhöht und das alte Futter gesenkt.

Die Umgewöhnung ist somit recht schnell erfolgt, aber das Tier hatte Zeit, sich langsam umzustellen. Dies ist natürlich gerade für empfindliche Tiere und ihren Magen-Darm-Trakt gesünder.

Futterumstellung Hund – Was genau beachten?

Futterumstellung HundBei einer abrupten Umstellung kann es natürlich bei empfindlichen Tieren zu Problemen kommen. Vor allem, wenn der Hundebesitzer von Nass- auf Trockenfutter oder umgekehrt, wechselt. Der Vierbeiner kann in diesem Fall schon mit Durchfall reagieren oder mit Verstopfung und auch ein wenig leiden. Auch Blähungen könnten einsetzen, die erst einmal extrem sind, aber sich mit der Zeit bessern. Daher wäre die stufenweise Umstellung schon anzuraten. Hierbei sollte man beachten, dass man Darmflora aufbauen muss, um die Futterumstellung somit etwas erträglicher zu machen.

Auch kann es sein, dass sich bei der Umstellung die Futtermenge ändert. Die Fellnase hat entweder etwas mehr Hunger oder etwas weniger. Wenn sich der Stoffwechsel umgestellt hat, normalisiert sich dies wieder. Das dauert in der Regel rund zwei Wochen.

Sollte sich der Kot des Hundes verändern, wird sich dies in wenigen Tagen wieder ändern. Geduld zahlt sich hier aus. Vor allem sollten die Tierbesitzer auf hochwertiges Hundefutter setzen, damit das Tier keine Allergien entwickelt und das Futter gut annimmt.

Normalerweise hat ein Hund nicht groß zu leiden, wenn man das Futter umstellt. Sollte es doch dazu kommen, ist natürlich erst einmal der Tierarzt aufzusuchen. Dann kann es sein, dass das Tier das neue Futter nicht verträgt, die Umstellung zu schnell war oder ein anderes Problem vorliegt. Aber keine Sorge, dies passiert nicht oft.