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Hundefutter wechseln oder nicht – wann sollte ich es tun?

Durch unseren großen Hundefutter Vergleich hast du ja die Möglichkeit, verschiedene hochwertige Nassfuttersorten und -produkte ausgewählter Hersteller näher kennenzulernen.

Heute befassen wir uns aber mit einer Frage, die im Vorfeld bereits auftaucht und dir womöglich Schwierigkeiten verursacht. Wann ist es überhaupt Zeit, das Hundefutter zu wechseln?

Muss man das Hundefutter überhaupt wechseln?

Grundsätzlich braucht der Hund nicht häufig eine Ernährungsumstellung. Anders gesagt kann häufig wechselndes Futter sogar zu Problemen führen.

Die Darmflora ist dadurch dann einem unnötigen Umstellungsstress ausgesetzt, und zwar jedes einzelne Mal. Das belastet den gesamten Organismus!

Hat der Hund nun irgendwelche Vorerkrankungen oder auch Allergien, wird das schnell zur Katastrophe.

Es sollte also am besten einen triftigen Grund für die Futterumstellung geben.

22. Oktober 2021

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Wann sollte man das Futter vom Hund wechseln?

Dazu gibt es ein paar Anlässe, auf die wir nachfolgend natürlich noch näher eingehen werden.

  • Aufgrund einer Krankheit wird nun ein spezielles Futter benötigt
  • Es besteht eine Futtermittelallergie und das bisherige nicht mehr vertragen
  • Bisher wurde Trockenfutter oder anderes minderwertiges Futter verabreicht
  • Der Hund neigt zu Übergewicht und eine Futterreduzierung alleine reicht nicht aus

Gerade beim letzten Punkt kommt es natürlich ganz darauf an, wie es sich mit dem gesamten Umstand verhält. Daher ist es wichtig, dass du dir nun zu den einzelnen Punkten nähere Details durchliest.

Futterumstellung wegen Krankheit

Es gibt die unterschiedlichsten Krankheiten, an denen ein Hund leiden kann. Nicht immer lassen sich die Herausforderungen dabei mit Homöopathie aus der Welt schaffen.

Bei einer Niereninsuffizienz zum Beispiel benötigt der Kaltschnauzer nun spezielle Nährstoffe, um auch weiterhin ein möglichst gesundes Leben führen zu können.

Generell beeinflusst die Ernährung deines Hundes seinen Krankheitsverlauf sehr stark. Mehr dazu kannst du hier nachlesen.

Hundefutter bei Allergie wechseln

Eine Allergie kann jeder Hund entwickeln, das hat nicht immer mit der Qualität des Futters zu tun! Natürlich gibt es hier auch eine Futtermittelallergie, die in der Regel mit dem Eiweiß zu tun hat.

Entsteht so etwas, dann kannst du immer auf ein Futter mit einer anderen Fleischsorte ausweichen. Alternativ gibt es natürlich auch noch Fisch.

Jede Fleischsorte hat ihre eigenen Vor- und teils auch Nachteile. Natürlich haben wir auch hierzu eine umfangreiche Übersicht, die findest du hier.

Trockenfutter oder minderwertiges Futter verbannen

Trockenfutter ist schädlich für Hunde, das steht ganz außer Frage. Wenn dir das neu ist, dann lies dir unbedingt einmal diesen Artikel durch.

Auch minderwertiges Futter, das zum Beispiel Getreide oder einen zu geringen Fleischanteil enthält, solltest du unbedingt gegen ein anderes auswechseln.

Zu empfehlen ist ein Wechsel im Grunde auch, wenn das Futter nur eine halboffene oder gar eine geschlossene Deklaration hat. Mehr zu diesem Thema haben wir hier für dich.

Fakt ist, dass zu viele Missstände in der Futtermittelindustrie vorherrschen. Wer nicht auf eine offene Deklaration setzt, hat in den meisten Fällen etwas zu verbergen.

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Wenn der Hund zu Übergewicht neigt

Es gibt ja einige Rassen, die von Grund auf zu Übergeweicht neigen. Die brauchen spezielles Futter. Zu diesem Thema haben wir einen eigenen Ratgeber für dich, den du hier findest. In puncto Wechsel vom Hundefutter solltest du aber eine Sache unbedingt wissen: Du musst ein Ausschlussprinzip starten!

Stelle vor dem Futterwechsel sicher, dass es keine andere Möglichkeit gibt, um das zusätzliche Gewicht effektiv zu reduzieren. Womöglich hat dein Hund zu wenig Bewegung oder du gibst ihm zu häufig oder auch zu viele Mahlzeiten.

Kannst du diese Dinge ausschließen und bleibt wirklich nur eine Futterumstellung, dann nur zu. Wäre der Grund aber einer hiervon und nicht das Futter an sich, dann würdest du das Problem am Ende ja nicht loswerden.

Weitere Gründe zum Futterwechsel

Es gibt natürlich noch ein paar weitere Gründe, bei denen du darüber nachdenken solltest, das Futter in Zukunft zu wechseln.

  • Dein Hund scheint sein bisheriges Futter einfach nicht zu mögen. (Es gibt auch unter Vierbeinern wählerische Charaktere und Feinschmecker!)
  • Beispielsweise weil das Futter stinkt und du sichergehen kannst, dass das nicht daran liegt, dass es abgelaufen oder anderweitig beschädigt ist.
  • Oder wenn dein Hund häufig Blähungen hat oder andere Symptome aufweist, die sich aber selbst nach einer umfangreichen Untersuchung seitens des Tierarztes nicht aus der Welt schaffen lassen.
  • Wenn dein Hund häufig mit Milben zu tun hat oder sich auf andere Weise zeigt, dass sein Immunsystem geschwächt ist und er daher offensichtlich nicht alle nötigen Nährstoffe erhält.
  • Wenn dein Hund hyperaktiv ist oder du davon ausgehen musst, dass sein Futter aus einem anderen Grund nicht optimal auf ihn abgestimmt ist.
  • Falls dein Hund an Untergewicht leidet und es trotz fester Fütterungszeiten und einer Abklärung mit dem Tierarzt dabei bleibt.

Sei dir aber versichert: In den meisten der zuletzt genannten Fällen weist dich ein guter Tierarzt ohnehin schon darauf hin, dass sich in der Ernährung etwas ändern muss!

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