Urlaubsbetreuung vom Hund – so bereitest du das Futter & alle wichtigen Infos vor

Nicht jeder Hund begleitet seinen Besitzer gern in den Urlaub. Denn ein solcher Tapetenwechsel bedeutet gleichzeitig, dass auf die gewohnte Umgebung verzichtet werden muss. Besonders ängstliche und sensible Hunde sind hier oft sie kleinen Stubenhocker, für die entsprechend gesorgt werden muss.

Im Optimalfall gibt es natürlich einen guten Bekannten oder einen Verwandten von dir, den der Hund bereits kennt und der sich dazu bereiterklärt hat, sich in der Zeit um den Hund zu kümmern. Oder aber es gibt eine professionelle Betreuung, die der Hund im besten Fall ebenfalls kennt und ansonsten im Vorfeld mit dir gemeinsam kennenlernt.

Wann kann der Hund beim Betreuer unterkommen?

Reise-ohne-Hund

Hundepensionen nehmen das Tier natürlich zu sich und betreten deine Wohnung nicht. Das ist für Hunde, die unbedingt ihren gewohnten Ablauf brauchen, nicht zu empfehlen. Dasselbe gilt auch für Freunde und Verwandte, die das Tier im entsprechenden Zeitraum zu sich nehmen würden. Wann ist so etwas kein Problem?

  • Der Hund fühlt sich pudelwohl in fremder Umgebung, weil er ein kleiner Abenteurer ist und die Person, die auf ihn aufpasst, gut kennt.
  • Es geht nicht anders, da der Hund eine strenge Beaufsichtigung braucht. Zum Beispiel, da er aufgrund einer Verletzung an der Pfote wenig Bewegung haben darf und daher nicht mit in den Urlaub kommen kann.
  • Du musst geschäftlich verreisen und die Einreisebestimmungen lassen es nicht zu, den Hund mitzunehmen (Quarantänebestimmungen passen z.B. nicht zur Spontanität des Termins). So muss er über einen längeren Zeitraum woanders unterkommen können.

Was musst du für die Urlaubsbetreuung vom Hund alles organisieren?

Du musst für die Urlaubsbetreuung vom Hund einiges vorbereiten. Hier eine Liste mit den wichtigsten Dingen.

Die Hausapotheke deines Hundes muss vorbereitet & vollständig sein

Zunächst einmal hat jeder verantwortungsbewusste Hundebesitzer eine Hausapotheke, in der er die wichtigsten Mittel und Produkte lagert, die sein Hund braucht. Da jedes Tier eine andere Krankengeschichte hat, ist sie natürlich individuell zusammengestellt. Gib aber der Person, die dein Tier betreut, nicht diese eine Box, sondern fertige eine neue an. So verhinderst du, dass du im Notfall darauf vergisst, diese nach deiner Rückkehr aufzufüllen und hast selbst noch alles Nötige daheim.

Der Futterplan vom Hund muss bekannt & organisiert sein

Als nächstes musst du dich natürlich ausgiebig um die Ernährung kümmern. Hierzu musst du dich mit dem Betreuer des Hundes ganz genau absprechen.

  • Er muss wissen: Was bekommt der Hund? (BARF, Nassfutter; welche Marke?)
  • Außerdem muss derjenige dazu in der Lage sein, es zuzubereiten, falls es sich um BARF handelt.
  • Derjenige muss entsprechendes Budget haben, wenn du für einen so langen Zeitraum weg bist, dass du mit einem zur Verfügung gestellten Vorrat nicht auskommst.
  • Und er muss wissen, wo er die nötigen Produkte herbekommt.
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Rituale und Charaktereigenschaften – der Hund muss den Betreuer kennen und akzeptieren

Dann musst du dich darum kümmern, dass der Betreuer genau weiß, zu welchen Zeiten der Hund seine Gassirunden braucht. Da der Hund sich ja über Jahre hinweg daran gewöhnt hat, müssen diese möglichst eingehalten werden.

Zu guter Letzt darfst du in diesem Hinblick nicht vergessen, dass viele Hunde ein ausgeprägtes Territorialverhalten haben und damit nicht einfach jeden in die Wohnung reinlassen. Das muss natürlich geübt werden, damit es zu keinen Schwierigkeiten während der Urlaubsbetreuung kommt. Gibt es spezielle Rituale, die ihr beim Eintreten ins Zuhause habt? Etwa, dass der Hund dich sofort anspringt, wenn du die Tür aufmachst. Auch darauf muss die Betreuungsperson natürlich gefasst sein.

Tierarzt und andere Notrufnummern müssen bekannt sein

Hoffen wir, es wird nicht gebraucht, aber man kann es unterm Strich nie wissen.

Die Betreuungsperson muss wissen, was im Ernstfall zu tun ist. Daher sollte es im Optimalfall natürlich jemand sein, der entweder selbst Hunde oder zumindest viel Erfahrung mit diesen Tieren hat.

Eine weitere Hürde stellt dann natürlich der finanzielle Faktor dar. Was, wenn in deiner Urlaubszeit wirklich ein Tierarzteinsatz nötig wird? Du weißt, so etwas ist unter Umständen nicht gerade günstig. Der Betreuer sollte aber ohnehin in regelmäßigem Kontakt zu dir stehen, damit ihr euch über die aktuellen Neuigkeiten austauschen könnt.