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Welpenfutter: Was braucht der junge Hund?

Was kleine Welpen brauchen, um einen gesunden Start ins Leben zu haben, unterscheidet sich erheblich von der Fütterung eines ausgewachsenen Kaltschnauzers. Beispielsweise haben sie einen ganz anderen Energiebedarf – auch dann, wenn sie viel schlafen.

Ihr Körper befindet sich im Wachstum. Je nach Rasse schießen ihre Pfötchen plötzlich überaus in die Länge. Der Knochen- und Muskelaufbau muss nun besonders unterstützt werden. Den Bedarf der Jungtiere kann man in etwa mit dem eines Menschen im Wachstum vergleichen.

Die besondere Aufgabe eines jeden Hundehalters ist es nun, eine Unterversorgung, aber auf der anderen Seite auch eine Überversorgung zu verhindern. Nicht nur, was seine Energie betrifft, sondern auch auf die nötigen Nährstoffe bezogen.

Schon gewusst?
Kleine Hunderassen wachsen langsamer, als Großtiere und sind meist im Alter von acht Monaten schon vollständig ausgewachsen. Große Hunde hingegen gelten oft erst mit 24 Monaten als ausgewachsen.

Was muss spezielles Welpenfutter enthalten?

Futter für Welpen enthält ohnehin eine spezielle Zusammenstellung, die optimal auf den Bedarf junger Tiere abgestimmt ist. Außerdem sind die Stücke davon immer kleiner, als von herkömmlichem Futter. Denn Welpen haben noch ihre Milchzähne, die sie dann bis zum Erwachsenenalter verlieren werden.

Gesundes Hundefutter für Welpen definiert sich nicht etwa darüber, dass es getreidefrei ist und damit einen höheren Fleischanteil hat. Ausschlaggebend für dieses Kriterium sind die darin enthaltenen Proteine.

Generell gilt: Qualität vor Quantität! Daher dürfen auch Jungtiere ab der fünften Lebenswoche gebarft werden. Eine solche Umstellung sollte aber nur schrittweise passieren. Abrupte Veränderungen in der Ernährung können ansonsten zu erheblichen Verdauungsbeschwerden führen.

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Eine Checkliste – was muss artgerechtes Hundefutter für Welpen enthalten?

  • Hochverdauliche Inhaltsstoffe
  • Guter Geschmack
  • Qualitative Proteine (also Eiweiße)
  • Fette
  • Kohlenhydrate zur ausreichenden Energieversorgung
  • Vitamine
  • Mineralien
  • Spurenelemente
  • Ballaststoffe
  • Feuchtigkeit

Zu Beginn immer das Welpenfutter des Züchters anwenden!

Ein neues Zuhause bedeutet, dass es viel zu entdecken gibt. Kann der Hund kein Tier erschnuppern, das bis vor kurzem in diesen Räumlichkeiten gelebt hat, wird es sich zunächst womöglich nur sehr langsam eingewöhnen. Damit einher geht natürlich auch ein gewisses Stresslevel. Zu viel Stress führt besonders bei Jungtieren schnell zu Durchfall und anderen Beschwerden.

Der Hundemagen sollte daher nicht noch zusätzlich belastet werden, indem man ihm ein ganz anderes Futter verabreicht, als er gewöhnt ist. Daher geben die Züchter in der Regel auch ein bisschen was vom Welpenfutter beim Kaufabschluss mit.

Futter für Welpen: Wie lange und wie oft füttert man Welpen?

Seriöse Züchter vermitteln die Tiere erst, wenn sie keine Muttermilch mehr benötigen. Vielleicht kommst du aber durch besondere Umstände in den Genuss, ein kleines Hundebaby großzuziehen. Dann solltest du natürlich einige wichtige Dinge wissen.

Bis zur dritten Lebenswoche brauchen die Tiere ausschließlich flüssige Nahrung in Form von wertvoller Muttermilch. Danach kann man zusätzlich etwas Brei füttern, der alle nötigen Nährstoffe enthält.

Erst zwischen der achten und zehnten Lebenswoche werden die Kleinen davon entwöhnt. Daher dürfen sie auch nicht von ihrer Mutter getrennt werden, bis diese Phase abgeschlossen ist. Manchmal ist das trotz allem nicht zu verhindern, dann kann man auf einen Ersatz zurückgreifen und zieht den Hund mit der Hand groß.

Sobald die Entwöhnung von der Milch abgeschlossen ist, kommt Welpenfutter zum Einsatz, wie man es kennt. Drei bis vier Portionen täglich sollten es bis zum sechsten Monat sein. Danach kann man die Tagesration um eine Mahlzeit verkürzen, bis das Tier ausgewachsen ist.

Setzt du übrigens auf trockenes Welpenfutter als erstes Beifutter, solltest du dieses entweder mit Wasser oder Welpenmilch anrühren. Das kommt den Milchzähnen zugute und sorgt dafür, dass es für die Kleinen appetitlicher aussieht. Immerhin sind sie bis zu diesem Zeitpunkt keine feste Nahrung gewöhnt.

Ein Tipp dazu: Interessiert sich dein Welpe nicht für sein Beifutter, kannst du ihm etwas davon auf seine Schnauze oder seine Vorderpfoten tupfen. Sobald er sich putzt und diese Stellen ableckt, kommt er mit dem Geschmack in Verbindung und wird mehr davon wollen.

Welpenfutter: Beeinflusst die Menge das Wachstum der Tiere?

Ganz simpel: Ja. Es ist eine ganz einfache Formel, die dem zugrunde liegt. Da Welpenfutter einen ausgesprochen hohen Energieanteil besitzt, wachsen sie auch entsprechend schneller. Denn dadurch werden die Wachstumshormone auch erst so richtig angekurbelt.

Die richtige Futtermenge hängt daher immer vom aktuellen Alter (in Wochen gerechnet) und dem Gewicht ab, das der Hund als erwachsenes Tier haben wird. Probleme mit dem Wachsen, die mit dem Futter im Zusammenhang stehen, treten daher öfter bei großen Rassen auf, als bei kleinen. Am schlimmsten sind hier Knochen und Gelenke betroffen. Wachsen diese zu schnell, können sie Schäden davontragen. Die Gefahr zu Brüchen und Rissen erhöht sich über das ganze Leben hinweg.

Um dem vorzubeugen, ist Konsequenz das oberste Gebot. Die täglichen Futtermengen dürfen keinesfalls überschritten werden und auch den niedlichen Augen darf man nicht anheimfallen. Auch Leckerlies sollten nur äußerst sparsam zu dieser Zeit verwendet werden. Übermäßige Snacks fördern nämlich das Betteln noch stärker.

Ein großer Vorteil, der dabei entsteht, ist sicherlich die innere Uhr der Tiere, die sich nun perfekt einstellen wird. Beinahe punktgenau werden sie täglich bereitstehen, wenn Fütterungszeit ist.

Hundefutter Schweden

 

Foto: Justin Veenema/Unsplash