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Welches Futter macht meinen Hund satt, aber nicht dick?

Wer zusehen muss, dass sein Hund auf Diät kommt und etwas Gewicht verliert, sieht sich oft mit der Frage damit konfrontiert, wie man seinen Liebling richtig satt bekommt. Mit dieser Frage beschäftigen wir uns nun im Detail, damit dir das problemlos gelingt.

Ganz wichtig: Nicht auf Trockenfutter setzen!

Oft setzen Leute auf Trockenfutter, weil sie glauben, dass das den Magen einfach füllen würde. Das liegt leider an der weit verbreiteten Fehlinformation, dass das in so einem Fall das Richtige wäre.

Dass aber Trockenfutter ganz im Gegenteil schädlich für deinen Hund ist, haben wir hier näher erläutert.

Du bleibst also weiterhin bei Nassfutter oder barfst deinen Hund einfach wie gehabt.

Es gibt nicht „das eine Futter“, das satt macht

Jeder Hund ist anders und hat damit individuelle Bedürfnisse. Auf die einzugehen ist nicht das, was ein einziges Futter hinbekommt. Halte dich also ganz normal an den Futterrechner und beachte noch ein paar weitere Punkte, die wir dir nun näher beschreiben werden.

Dabei kommt es auf folgende Dinge an:

  • Achte darauf, dass die Futterrationen den nötigen Energiewert nicht übersteigen.
  • Strecke das Futter bei Bedarf.
  • Stelle auf energieärmeres Futter um, wenn es nötig wird.
  • Reduziere Leckerlies und setze Alternativen ein.
  • Sorge für ausreichend Bewegung.

Diese Punkte sehen wir uns nun jeweils näher an.

26. November 2021

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Hundefutter Vergleich

Unser Hundefutter-Vergleich

Verhältnis von Futtermenge und Energiewert

Es gibt verschiedenes hochwertiges Nassfutter, das den Energiebedarf von deinem Hund stillen wird. Die wichtigsten Produkte und Sorten, die das bewerkstelligen werden, findest du in unserem Hundefutter Vergleich.

Eine Verkürzung der Rationen ist dabei nicht immer die richtige Lösung. Viel wichtiger ist, dass du an anderen Stellen gegen den hohen Energiewert arbeitest.

Das Futter muss hochwertig und sättigend sein. Daneben muss der Hund ausreichend Bewegung haben! Diese ist allgemein sehr wichtig, da sie deinen Hund rundum gesund hält.

Darüber hinaus braucht es unter Umständen in unserem Hundefutter Vergleich, damit der Hund nicht noch zusätzliche Kalorien zu sich nimmt.

Maximal um 10 % darf die Futtermenge gekürzt werden!

Dein Hund darf trotz Diät keinesfalls hungern müssen. Das wäre auch absolut nicht der Sinn von Futter, das ihn satt machen soll. Immerhin soll er rundum zufrieden sein und sich nicht quälen.

An der Stelle wäre es wichtiger, das Futter zu strecken.

Dazu kann man sogenannten Futtercellulose nutzen, hierbei handelt es sich um ein spezielles Rohfaserkonzentrat.

Alternativ kannst du auch einfach eine gekochte, zerdrückte Kartoffel zum Futter dazugeben. Die verweilt länger im Magen und Darm des Hundes und sorgt so dafür, dass er länger satt bleibt!

Sonderfall Labradore & Co.

Beagles, Cocker Spaniel, Golden Retriever, Labradore & Co. – es gibt Hunderassen, die zu Übergewicht neigen. Gerade beim Labrador wird die Sache schwierig, weil diese Rasse an einem Gendeffekt leidet, der für einen nicht zu stillenden Heißhunger sorgt.

In solchen Fällen musst du ganz besonders darauf achten, dass dein Liebling einen anderen Ausgleich erhält. Natürlich kannst du auch hier den Trick mit der Kartoffel anwenden!

Warum wird mein Hund eigentlich nicht satt, woran liegt das?

Hunde haben kein richtiges Sattheitsgefühl, wie wir Menschen es kennen. Die Tiere sind reine Beutejäger und das beeinflusst maßgeblich ihr Verhältnis zu Nahrung.

So sind sie zum Beispiel ständig bereit, Futter zu sich zu nehmen, da sie in freier Wildbahn immerhin nicht wissen, wann die nächste Möglichkeit zum Beutefang gegeben ist.

Dieses Beuteschema ist auch heute noch tief im domestizierten Hund verankert. Nur hat sich sein Umgang damit beträchtlich verändert.

Du wirst die Merkmale bestimmt kennen. Es könnte ein Augenaufschlag sein, oder auch ein Männchen machen. Sobald dein Hund merkt, dass er damit Erfolg hat und Futter bekommt, wird er ein Schema daraus erzeugen und es immerzu wiederholen.

Mit anderen Worten bist du dafür verantwortlich, welche Rituale es geben wird. Dein Hund ist ein Meister darin, sich anzupassen. Außerdem liebt er Rituale, ist sogar regelrecht abhängig davon.

Findest du also einen Ausgleich, etwa Dog Dancing oder andere gemeinsame Aktivitäten, dann wird er mit Freuden daran teilnehmen!

Schon im Welpenalter sind klare Regeln wichtig. Der Hund muss sich an feste Fütterungszeiten (am besten zweimal am Tag) gewöhnen und darüber hinaus sollte er nicht betteln.

Du musst konsequent bleiben

Mögen die liebenswürdigen Augen deines Hundes noch so herzzerreißend schauen, gib dich dem Betteln nicht einfach hin! Du darfst dem Futtertrieb des Hundes nicht immer nachgeben und musst das Betteln konsequent ignorieren. So schwer dir das auch anfangs fallen mag.

Du wirst sehen: Sobald der Hund merkt, dass er damit keinen Erfolg mehr hat, hört er damit auf!

Auf meinen Hund trifft das nicht zu, er wird immer satt

„Satt“ ist wie gesagt aber ein Begriff, den man im Zusammenhang mit Hunden und ihrer Ernährung nicht unbedingt verwenden kann.

Wenn dein Hund von seinem Futter übriglässt, kann es auch gut sein, dass es ihm gar nicht schmeckt und er nur das Nötigste davon zu sich nimmt, um überleben zu können! Das ist keine Grundlage für Lebensqualität. Lies dir am besten dazu mal unseren Ratgeber zum Thema Futter in Lebensmittelqualität durch!

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