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Mein Hund erbricht Futter, was kann ich tun?

Deine persönliche​ Futterberatung

Futterberatung

ich bin Lela, 37 Jahre jung und wohnhaft im schönen Niederbayern.

Als zertifizierte Ernährungsberaterin und Expertin für Tierheilkunde bin ich beratend für Hundefutter-Ratgeber.info im Einsatz und möchte unseren Leser:innen und deren Vierbeinern bei allen Fragen zum Tierwohl (ganzheitliche) weiterhelfen. 

Welches Futter?!

Heutzutage ist der Futtermarkt schwer zu durchblicken. Es gibt Hundefutter für dicke, dünne, alte, junge und sensible Fellnasen. Wer soll da noch den Überblick behalten 😉 

Kennst du das?

Gleichzeitig leiden viele Hunde an Unverträglichkeiten, haben Allergien entwickelt, sind zu dünn oder zu dick. Ich kenne das Leid meiner vierbeinigen Schützlinge leider nur zu gut. 

Ich helfe dir!

Daher möchte ich hier ansetzen und dir und deinem Vierbeiner  weiterhelfen. Denn in vielen Fällen findet sich die Ursache in der falschen Ernährungsweise

Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die Ernährung deines Hundes und arbeiten einen ganzheitlichen Lösungsansatz für deinen Schützling aus.

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Dann fülle jetzt das Kontaktformular aus, gemeinsam mit einigen Angaben zu deinem Hund und sichere dir ein kostenloses Beratungsgespräch.

Ich freue mich auf dich!

Liebe Grüße und bis bald 🙂
Deine Lela

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Stand: 26. November 2021 08:30

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Manchmal ist es Alarmsignal, manchmal ist es auch ganz harmlos. Wenn der Hund zu erbrechen beginnt, macht man sich als Besitzer natürlich sofort Sorgen um ihn.

Aber die möglichen Ursachen sind vielfältig und daher solltest du einiges zum Thema wissen.

Generell gilt: Anhaltendes Erbrechen ist ein Notfall

Erbricht sich der Hund ständig, dann läuft er Gefahr, zu dehydrieren und auch irgendwann sein Bewusstsein zu verlieren. Immerhin wird sein ganzer Körper dabei schwer belastet.

Erbrechen ist ja wie bei Menschen auch ein Schutzreflex. Der Körper des Hundes versucht also gerade, ihn vor Schäden zu bewahren. Hält das Erbrechen nun an, dann stimmt irgendwas nicht.

Womöglich hat sich der Hund vergiftet oder einen Fremdkörper verschluckt. Dann zählt jede Minute.

Erbrechen ist in drei Phasen einzustufen

Egal, ob Welpe, ausgewachsener Hund oder auch Senioren. Das Erbrechen läuft immer nach denselben drei Schritten ab.

  1. Übelkeit: Der Hund leckt sich verstärkt die Lippen, speichelt viel und schmatzt. Er gähnt und schluckt häufig Luft. Viele Hunde beginnen dann auch Gras zu fressen, zu dem Thema kannst du hier nachlesen.
  2. Würgen: Diese Phase ist kaum zu überhören. Hunde würden im Stehen und mit einem nach oben gezogenen Rücken. So wird der Inhalt aus dem Magen in die Speiseröhre gepumpt und gelangt von dort nach draußen.
  3. Auswurf: Der Hund spuckt schließlich aus, was in seinem Magen gewesen ist und das Würgen hört in dem Moment auf. So stellt sein Körper sicher, dass das Erbrochene nicht in die Luftröhre gelangen kann.
26. November 2021

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Warum erbrechen Hunde?

Wie gesagt können die Ursachen ganz vielfältig sein.

Zunächst müssen wir unterscheiden, ob es sich um ein akutes Auftreten handelt, oder um eine langfristige und damit auch tiefergehende Erkrankung.

Akute Ursachen von Erbrechen beim Hund können sein:

  • Der Hund hat sich vergiftet bzw. eine Lebensmittelvergiftung
  • Ein Fremdkörper wurde verschluckt
  • Futter wurde zu schnell verschlungen
  • Infektion mit entweder Parasiten, Bakterien oder Viren
  • Magen oder Darm sind entzündet
  • Zu viel Futter auf einmal wurde verputzt

Mögliche Erkrankungen, bei denen Erbrechen ein Symptom ist:

  • Diabetes
  • Erkrankung von Leber oder Nieren
  • Morbus Addison
  • Pankreatitis
  • Tumor

Ist der Durchfall ein Symptom einer ernstzunehmenden Erkrankung, muss er weder akut noch chronisch sein. Kannst du keine Verbindung zum Futter herstellen, solltest du sofort zum Tierarzt mit deinem Hund!

Wie sieht das Erbrochene vom Hund aus?

Dass etwas Schaum oder Schleim dabei ist, gehört dazu. Das bildet sich während dem Vorgang. Sind es jedoch große Mengen, dann kann das ein Hinweis auf Vergiftung sein.

Wird Futter erbrochen, dann liegt das Erbrechen eben mit ziemlicher Sicherheit an etwas, das er kurz zuvor verspeist hat.

Aber Achtung! Ein sofortiges Erbrechen, direkt nachdem ein Hund Futter oder Wasser zu sich genommen hat, ist die Folge eines Darmverschlusses oder einer Magendrehung! Es besteht Lebensgefahr, du musst den Tierarzt kontaktieren und ihm sagen, dass es sich um einen Notfall handelt.

Wird Blut erbrochen, dann ist auch das ein Alarmsignal und muss sofort als Notfall zum Tierarzt.

Wird Wasser erbrochen, ist das im ersten Moment noch kein Grund zur Panik. Du musst aber dafür sorgen, dass dein Hund Flüssigkeit zu sich nimmt, denn sonst droht er auszutrocknen, sollte er noch mehrere Male erbrechen.

Erbrochenes vom Hund kann zwei verschiedene Farben haben.

Gelbes Erbrochenes ist gelbe und schaumige Flüssigkeit. Hierbei handelt es sich um Magensäure. Das sagt aus, dass der Magen zum Zeitpunkt des Erbrechens leer gewesen ist.

Ist das Erbrochene braun, dann lässt sich das entweder auf Futterbestandteile zurückführen oder ist auch älteres, geronnenes Blut. Das ist dann nämlich braun oder schwarz und färbt das Erbrochene.

Befindet sich Kot im Erbrochenen, hat der Hund vermutlich einen Darmverschluss. Du musst ihn sofort zum Tierarzt bringen!

Wenn Welpen und Senioren erbrechen

Junge und auch ältere Hunde sind nicht (mehr) ganz so fit. Denen verlangt der gesamte Prozess rund ums Erbrechen ziemlich viel ab und daher solltest du hier besondere Vorsicht walten lassen.

Was du beim Erbrechen deines Hundes tun kannst

Sorge immer für genügend Flüssigkeitsaufnahme, gönn dem Hund viel Ruhe und halte ihn warm. Solange er erbricht, darfst du dem Hund nichts zu essen geben.

Nach einer 24-stündigen Fastenzeit, damit sich sein Magen beruhigt, kannst du ihm Schonkost anbieten. Schau dir dazu unser Rezept für die Morosche Karottensuppe an

Diese Fastenzeit beginnt, sobald er zu erbrechen aufgehört hat.

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