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Dürfen Hunde Mais essen? 🌽🌽🌽

Eigentlich ist das ganz schön faszinierend: Bei günstigem Klima können die Stängel einer Maispflanze eine Länge von bis zu drei Metern erreichen. Das ist fast doppelt so groß, wie eine durchschnittliche Deutsche Frau an Körpergröße in ihrem Leben erreichen kann.

Natürlich muss das von einem entsprechenden Klima begünstigt werden. Maispflanzen lieben es trocken und möglichst warm. Selbst, da sie mit anderen Getreidepflanzen, wie Weizen, Gerste & Co. verwandt sind.

Aber Moment mal: Dürfen Hunde Mais essen? Ist Mais nicht ganz schön oft in Hundefutter enthalten? Was ist mit der Tatsache, dass Hunde gar kein Getreide fressen sollten, weil ihr Organismus das nicht richtig aufspalten kann?

In diesem Artikel wirst du darüber aufgeklärt, ob Mais überhaupt dazu geeignet ist, dem Hund als Nahrung zu dienen.

 

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Dürfen Hunde Mais essen? – Mais zählt nicht zu seiner ursprünglichen Ernährung

Wie du mittlerweile durch diesen Blog gelernt hast, ist der Hund grundsätzlich ein Karnivor. Mit anderen Worten hat sein Körper mit der Zeit gelernt, sich auf einen ausschließlichen Fleischkonsum einzustellen, ohne dabei dann irgendwelche zusätzlichen Ballaststoffe zugeführt zu bekommen.

Die erhielt er bei entsprechenden Beutetieren ohnehin durch deren Organismus. Hamster und Feldmäuse zählen zum Beispiel Getreide zu ihren Hauptnahrungsquellen. Während ihr Körper bereits begonnen hat, die Inhaltsstoffe davon zu ihrem Vorteil zu absolvieren, gelangten sie dadurch in den Organismus des Kaltschnauzers.

Bei einer entsprechenden Zusammenstellung und hochwertigem Fleisch sollten also gar keine zusätzlichen Quellen für Ballaststoffe notwendig sein. Warum enthalten einzelne Sorten dann also Mais?

Mais trägt tatsächlich wertvolle Inhaltsstoffe in sich

Nicht der Kolben, sondern Mais an sich, trägt für den Hund wertvolle Inhaltsstoffe in sich. Provitamin A, B-, C- und E-Vitamine, Eisen, Kalium, Zink, Phosphor, Kalzium und Natrium. Die Liste ist lang. (Du findest in unserem Ratgeber eine Liste mit den häufigsten Inhaltsstoffen im Hundefutter.)

Würdest du einen Kolben direkt vom Feld pflücken und ihm deinem Vierbeiner servieren, könnte sein Körper nichts damit anfangen. Womöglich würde er ihn trotzdem abknabbern, einfach aus Spaß. Die Körner würde er aber einfach wieder ausscheiden; nahezu unverdaut. Mal ganz davon abgesehen, dass Mais direkt vom Feld oft mit jeder Menge Pestizide besprüht wurde.

Grundsätzlich solltest du deinem Hund daher ausschließlich pürierten Mais anbieten, damit sein Körper die darin enthaltenen Nährstoffe für sich absorbieren und verwenden kann. Um zu vermeiden, dass Schadstoffe durch die Pflanzenmittel in seinen Körper gelangen, greifst du im besten Fall nur auf Biomais zurück. Oder du pflanzt ihn sogar selbst an, wenn die Möglichkeiten dafür gegeben sind.

Auch wichtig: Er sollte aus der Dose oder zumindest schon etwas älter sein. Warum? Umso jünger der Mais ist, desto höher ist der Zuckergehalt. Natürlich kaufen wir Menschen daher die Kolben möglichst frisch, da sie zu diesem Zeitpunkt noch herrlich frisch sind. Ein richtiges Fest für unsere Geschmacksnerven. Dein Hund kommt aber durch sein Futter viel öfter damit in Verbindung und sollte von den Nährstoffen profitieren, anstatt im Mais eine weitere Zuckerquelle zu erhalten.

Daher gilt: Mais in Maßen, nicht in Massen füttern (dürfen Hunde Maismehl essen?)

Die Menge macht’s am Ende. Mais ist zwar sehr gesund, wie du anhand der zuvor aufgelisteten Inhaltsstoffe davon siehst, aber es sind auch eine Menge Kohlenhydrate damit verbunden. Tendenzen zum Übergewicht steigen also, je öfter dein Hund Mais bekommt.

Verarbeitet als Maismehl ist diese Pflanze im Übrigen oft ein Hinweis darauf, dass es sich um getreidefreies Futter handelt. Eine willkommene Alternative, besonders bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Allergien!

Dürfen Hunde Mais essen? Zusammengefasst lässt sich sagen:

  • Dürfen Hunde Mais essen? Ja, dein Hund darf ruhig Mais essen.
  • Nein, er darf keinen ganzen Kolben und auch kein Mais vom großen Feld haben.
  • Gib deinem Hund nicht zu viel davon, da Allergien entstehen können. Auch Futter mit Maismehl sollte nicht andauernd auf seinem Speiseplan stehen. Achte daher auf ein hochwertiges Hundefutter ohne Mais.
  • Bietest du ihm den Mais abseits von gekauftem Futter an (z.B. durch BARF), musst du den Mais pürieren, da er die Körner ansonsten einfach wieder ausscheiden würde.
  • Gib deinem Hund niemals Maiswaffeln oder andere industrielle, aus Mais gefertigte Produkte. Hier sind immer zu viele Gewürze enthalten, die er nicht verträgt!
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