So beeinflusst Futter das Hundefell

Die Zusammensetzung von Hundefell ist äußerst simpel, aber deswegen keineswegs uninteressant. Das ganze Jahr über wird es von Haarfollikeln gebildet. Im Herbst und Winter ist das Wachstum stärker ausgeprägt, weil sich auch die Temperaturen stärker absinken. Kurz davor und auch daraufhin folgt der Fellwechsel. Eine Zeit, in welcher man den Hund durch Futter und auch Nahrungsergänzungsmittel unterstützen sollte, denn nun arbeitet sein Körper auf Hochtouren und damit erhöht sich auch sein Energiebedarf. Sind die Haare des Hundes fertig gewachsen, handelt es sich um totes Gewebe. Dadurch fallen sie auch so leicht von seinem Fell ab, denn der Körper muss für Ersatz sorgen.

Hundefutter Fell

3 Fellauffälligkeiten, die an der Fütterung liegen können

Als Hundebesitzer bemerkst du es natürlich als erstes, wenn dein Hund irgendwelche Auffälligkeiten zeigt. Sein Fell und die darunterliegende Haut sind die besten Anhaltspunkte, wenn es darum geht, seine Gesundheit zu überprüfen.

Es gibt vereinzelte Fellauffälligkeiten, die sich auf die Ernährung und damit das eingesetzte Hundefutter zurückführen lassen können. Nachfolgend nun drei der häufigsten für dich.

Bedenke allerdings, dass es sich hier nur um eine gängige, aber nicht immer zutreffende Möglichkeit handelt. Allergien, Parasitäre Einnistungen und andere Krankheiten können ebenfalls zu allen nachfolgend beschriebenen Symptomen führen!

1. Struppiges Fell

Eine Unterversorgung der nötigen Fett- und damit auch Aminosäuren kann nicht nur dazu führen, dass der Hund ein überaus struppiges Fell erhält. Meist sind es Stoffwechselstörungen, die direkt in die Haut übergehen, welche erst zu solchen optischen Veränderungen führen. Damit einher gehen starker Juckreiz, eine Anfälligkeit für Infektionen auf der Haut und eine dadurch beeinflusste schlechte Laune.

2. Haarausfall und stumpfes Fell

Beide Symptome lassen sich auf eine Unverträglichkeit oder gar eine Allergie zurückführen. Oft sind es im Futter enthaltene Getreidesorten, die dem Hund nicht gut bekommen.

3. Stumpfes Fell

Noch einmal geht es um stumpfes Fell, denn es gibt eine zweite Ursache, die dazu führen kann und die mit der Fütterung zusammenhängen kann. Wenn du deinen Hund trimmst und/oder scherst, sollte er zeitgleich mit den wichtigsten Nährstoffen versorgt werden – dazu gleich mehr. Sie unterstützen das Haarwachstum und sorgen dafür, dass es sich gut und gesund anfühlt.

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Die wichtigsten Nährstoffe für ein gesundes Fell
Es gibt eine Menge Nährstoffe, welche verschiedene Rollen im Körper des Hundes übernehmen. Sie alle haben ihre eigene Aufgabe, wenn es im Speziellen um das Fell geht:

  • Zink braucht es unbedingt zur Erneuerung der obersten Hautschicht
  • Vitamin A versorgt die Talgdrüsen, damit sie richtig funktionieren und macht das Fell wasserabweisend
  • Vitamine B1 und B2 verbessern die Optik und Beschaffenheit des Fells
  • Fettsäuren wirken entzündungshemmend und unterstützen die Elastizität der Haut
  • Linolsäure und Zink verhindern die Bildung von Schuppen, genauso wie Biotin (= Vitamin H)
  • Eine perfekte Mischung aus Vitaminen und Aminosäuren sorgt dafür, dass Ceramiden produziert werden – diese verhindern ein Austrocknen der Haut Proteine stärken das Haar, da sie die Keratinproduktion anregen

Warum ist das Fell so sehr durch Futter beeinflussbar?

Für den Hund gilt dasselbe, wie für den Menschen; die Haut ist sein größtes Organ. Dadurch lässt sich seine Beschaffenheit nicht nur vom Futter, sondern von sehr viel mehr Faktoren beeinflussen. Gleichzeitig verfügt ein Hundekörper nur über eingeschränkte Methoden, um Symptome aufzuzeigen. Das führt wiederum dazu, dass für jedes Symptom gleich mehrere mögliche Ursachen zur Auswahl stehen. Davon unmittelbar betroffen verändert sich natürlich auch das Fell oft mit.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass nicht immer die Ernährung schuld an schlechten Fellbedingungen ist, sie diese aber durchaus positiv beeinflussen kann.

Kann das Futter die Fellfarbe beeinflussen?

Tatsächlich kommt es in der Tierwelt nur äußerst selten vor, dass sich das Fell durch aufgenommene Nahrung verändert. Flamingos sind hier das beste Beispiel. Das Carotinoid, der rote Farbstoff, der in Krebsen enthalten ist, die als wichtigste Nahrungsquelle für die langbeinigen Wasservögel gelten, wandert in ihre Federn. So erhalten sie erst das eindringliche Fellmuster.

Bei Hunden liegt kein Einfluss durch die Nahrung vor, was das Fell angeht. Zwar kann es vorkommen, dass die Farbkräftigkeit zum Ende der Haarwachstumsphase nachlässt, aber das hat damit zu tun, dass das Gewebe bereits abstirbt. Jeder andere Farbwechsel lässt sich nur durch Umweltfaktoren erklären. Etwa Sonneneinstrahlung, welche die kräftige Farbe etwas ausbleicht und damit aufhellt. Auch Hitzeeinwirkungen durch das Föhnen kann zu einer Veränderung in der Fellfarbe führen – genauso wie einzelne Shampoos.