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Hund füttern während der Arbeitszeit – wie mache ich das, wenn ich ihn mit im Büro habe?

Hunde am Arbeitsplatz bringen durchaus viele Vorteile mit sich. Zum Beispiel tragen sie zu einem guten Arbeitsklima bei und sorgen bei den Mitarbeitern für Stressreduzierung. Du solltest jedoch mit deinem Bürohund Regeln beachten, damit das Miteinander klappt.

Regeln für die Hundefütterung im Büro

Wenn du deinen tierischen Freund mit ins Büro nimmst, benötigt er Trinkwasser und je nach Fütterungszeiten ebenfalls sein Hundefutter. Wichtig ist immer, dass sich deine Arbeitskollegen nicht vom Hund gestört fühlen. Dazu gehört auch der Geruch von Futter. Sollte dein Vierbeiner Nassfutter erhalten, dann packe das Futter in eine verschließbare Dose. Entferne Reste im Napf und halte ebenso den Futterplatz sauber.

Falls du deinen Hund barfst, solltest du deinen Hund außerhalb der Arbeitszeit füttern. Oder du bewahrst das rohe Fleisch in einem Behälter mit Deckel auf und fütterst deinen Vierbeiner draußen. Zudem musst du mit deinen Kollegen abklären, ob du das Fleisch im gemeinsam genutzten Kühlschrank lagern kannst. Sei dir bewusst darüber, dass dies nicht jeder mag. Alternativ kannst du deinen Hund mit Trockenbarf füttern.

Diese 3 Dinge solltest du mit deinem Bürohund lieber nicht tun

Wenn du deinen Hund mit ins Büro nehmen darfst, solltest du von Anfang an ein paar Regeln beachten. Mit diesen 3 Dingen könntest du es dir mit deinen Kollegen verscherzen:

  • Zubereitung einer Barf-Mahlzeit im Büro
  • Dein Hund begrüßt stürmisch jeden Kunden
  • Der Vierbeiner bellt bei jeder Gelegenheit

Sind Bürohunde auch ohne Absprache mit dem Chef erlaubt?

Du musst in jedem Fall deinen Arbeitgeber fragen, ob er Bürohunde erlaubt. Falls der Betrieb ein Verbot für Hunde festgelegt hat, musst du mit einer Abmahnung rechnen, wenn du deinen Hund trotzdem zum Arbeitsplatz mitbringst. Das kann sogar eine verhaltensbedingte Kündigung nach sich ziehen. Kläre somit vorher ab, ob dein Hund ein Bürohund werden darf.

Falls es in eurem Büro bereits einen Bürohund gibt, heißt das nicht, dass dein Chef jeden Hund erlauben muss. Er braucht allerdings einen triftigen Grund, um zum einen Hund Ja und zum anderen Nein zu sagen. Stört der Hund den Betriebsablauf, darf der Arbeitgeber auch eine einmal erteilte Erlaubnis wieder zurückziehen.

Bürohund: Regeln für ein gutes Miteinander

Hat dein Chef das Okay gegeben, solltest du dich an folgende Regeln halten:

  • Spreche mit deinen Kollegen über den Bürohund. Vielleicht befinden sich in deinem Kollegenkreis Allergiker. Auch könnte es jemanden geben, der Angst vor Hunden hat.
  • Dein Hund sollte geimpft und entwurmt sein.
  • Schließe eine Haftpflichtversicherung für Hunde ab. Wenn ein Unfall beim Spaziergang in der Pause passiert, gilt der Gassigang als Privatvergnügen. In dem Fall deckt die Berufsgenossenschaft keine Schäden ab.
  • Dein Hund sollte ein gutes Benehmen haben und den Arbeitsablauf nicht stören.
  • Falls du deinen Vierbeiner während der Arbeitszeit fütterst, beachte oben genannte Regeln.
  • Achte auf Hygiene: keine Futterreste stehen lassen, Haare entfernen, Matschpfoten abputzen.

Sorge für eine gute Erziehung sowie genügend Auslastung

Richte deinem Hund einen Liegeplatz in deinem Büro ein. Er sollte auch alleine bleiben können, falls du zu einer Besprechung musst. Außerdem muss er gelernt haben, ruhig zu bleiben. Bellen kann sehr störend wirken. Solltet ihr in eurem Unternehmen Kunden empfangen, ist es ein No-Go, wenn dein Vierbeiner jeden Besucher stürmisch oder laut bellend begrüßt.

Falls es an der Erziehung noch hapert, ist es dir zu empfehlen, vorher eine gute Hundeschule zu besuchen. Es spricht nichts dagegen, dass sich dein Hund zwischendurch einmal bei Kollegen Streicheleinheiten abholt – sofern das die Kollegen mögen. Es ist jedoch ein Tabu, dass dein Vierbeiner ständig durch alle Räume streift.

Bei einem jungen oder aktiven Hund ist vor der Arbeit ein ausgedehnter Spaziergang angesagt. Hunde, die nicht ausgelastet sind, werden sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit nicht ruhig im Büro verhalten. Du trägst als Hundehalter die Verantwortung. Das bedeutet auch, dass du die Mittagspause mit einer Gassirunde verbringst. Darüber hinaus sollte es für dich selbstverständlich sein, Hundehaare zu entfernen und die matschigen Pfoten deines Hundes vor Betreten des Büros zu säubern.

Eingewöhnung an das Leben als Bürohund

Richte deinem tierischen Freund in deiner Nähe eine Rückzugsecke ein. Lege dort seine Lieblingsdecke oder sein Hundebett hin. Zudem muss er immer Zugang zu frischem Wasser haben. Kausnacks wirken gegen Langeweile. Zudem hat das Kauen eine beruhigende Wirkung auf deinen Hund.

Für die meisten Hunde ist es hilfreich, wenn sie langsam an das Büroleben gewöhnt werden. Nehme deinen Hund anfangs nur für eine bis zwei Stunden mit. Steigere allmählich die Zeit, die dein Vierbeiner mit dir im Büro verbringt. So kann er sich an die Geräusche und die Umgebung gewöhnen. In der Regel ist das besser, als ihn direkt vom ersten Tag an acht Stunden mitzunehmen.

2. Dezember 2022

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Mitarbeiter profitieren von einem hündischen Kollegen

Hunde im Büro wirken sich positiv auf das Arbeitsklima aus. Wie im Bürohund-Index zu lesen ist, bestätigen das 92 Prozent der Befragten. Beim Streicheln oder auch schon beim Anblick eines Hundes wird sowohl bei dir als auch beim Hund Oxytocin ausgeschüttet. Dieses Hormon wird auch Bindungshormon oder Kuschelhormon genannt. Die Ausschüttung dieses Hormons fördert gleichzeitig die Dopaminproduktion. Dopamin wird als Glückshormon bezeichnet.

Das bedeutet, dass ein Bürohund Stress reduzieren und somit Burn-Out vorbeugen kann. Der Hund im Büro kann für eine entspannte Arbeitsatmosphäre sorgen und löst bei dem menschlichen Team positive Gefühle aus.

Oft bewegen sich die Kollegen mehr, weil viele Mitarbeiter Freude daran haben, in der Pause mit dem Hund nach draußen zu gehen. In manchen Betrieben ist sogar der gemeinsame Mittagsspaziergang zur Gewohnheit geworden.

Darüber hinaus kann ein Bürohund die Kommunikation unter den Kollegen fördern. Hunde sorgen immer für genügend Gesprächsthemen, sodass auch ansonsten eher schüchterne Mitarbeiter durch den Hund mehr Kontakt zu ihren Kollegen bekommen. In einem entspannten Arbeitsklima lässt es sich zudem effektiver arbeiten und besser kreative Ideen entwickeln.

Dein Hund profitiert natürlich auch von seiner Rolle als Bürohund. Hunde leiden, wenn sie täglich über mehrere Stunden alleine bleiben müssen. Ein Bürohund muss das nicht ertragen. Er kann seinen Menschen tagsüber zur Arbeit begleiten und muss keinen langandauernden Trennungsschmerz ertragen. Das wirkt sich wiederum positiv auf seine Gesundheit aus.

FAQ zu Bürohund Regeln

Das solltest du lieber vermeiden, wenn du es dir nicht mit deinen Kollegen verscherzen möchtest. Wenn du barfst, solltest du deinen Hund entweder vor und nach der Arbeit füttern. Eine praktische Alternative wäre gefriergetrocknetes Barf

Verschließe die Futterdose mit einem Deckel oder fülle das Futter in eine fest verschließbare Dose um. Denke jedoch daran, dass du angebrochenes Nassfutter vor allem im Sommer kühl lagern musst. Rede vorab mit deinen Kollegen, ob sie etwas dagegen haben, dass du das gut verschlossene Futter in den Kühlschrank stellst.

Ja, dein Arbeitgeber darf die einmal erteilte Erlaubnis auch wieder zurückziehen, wenn es triftige Gründe dafür gibt. Ständiges Bellen ist ein triftiger Grund. Ein Hund im Büro ist nur dann möglich, wenn er die Arbeitsabläufe nicht stört. In dem Fall ist dir dringend zu einem Hundetrainer zu raten, damit dein Vierbeiner lernt, wie er sich im Büro verhalten muss.

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